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Wie funktioniert die Welt im Innersten?

Eine Frage, die mich (und wahrscheinlich Millionen andere) seit Jahren beschäftigt ist, wie die Welt (oder das Universum, das Leben, die Realität...) funktioniert. Die Beschreibung der physikalischen Voraussetzungen ist für mich ja noch lange keine Erklärung, die mich im Geringsten befriedigen könnte. Das heißt nicht, dass mich die Physik nicht interessiert - im Gegenteil.
Was mich persönlich angeht, gibt es eine interessante Parallele zwischen den sogenannten Paradigmenwechseln in der Geschichte der Physik (von einer rein mechanistischen Anschauung über eine relativistische zur Sicht der Quantenphysik) und meiner Betrachten und Vorstellungen über das Universum.
Ich wünsche mir, dass neue, spannende und herausfordernde (deshalb wahrscheinlich angefeindete) Ideen in die Welt der Wissenschaften eintreten und dort diskutiert werden. Ich frage mich, warum z. B. Konzepte, die augenscheinlich funktionieren, noch so heftigst bekämpft werden. Zum Beispiel die Homöopathie. Früher dachte ich selbst an Humbug etc. Aber wenn man sich wirklich (ich meine ehrlich, vom Nullpunkt aus startend) mit der Materie beschäftigt und vielleicht auch selbst etwas experimentiert, dann stellt man sehr schnell fest, dass da was dran ist. Da die derzeitige Schulmeinung das nicht erklären kann, muss wohl letztere unvollständig sein und nicht umgekehrt. Das zumindest verstehe ich unter einer logischen Schlussfolgerung.

Ich schließe mit einem kleinen Gedicht von Christian Morgenstern, das so treffend beschreibt, was ich nur umständlich formulieren kann.


Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)"
möglich, wie dies Unglück, ja -:
dass es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht -?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."

Christian Morgenstern

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