Direkt zum Hauptbereich

Schüßlersalze

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler wurde 1821 in Oldenburg geboren. Sein Medizinstudium konnte Schüßler erst spät beginnen, da seine Familie kein Geld dafür hatte. Unterstützt von seinem Bruder begann Schüßler 1852 das Arztstudium. Er studierte in Paris, Berlin, Prag und Gießen. 1858 erwarb er die Zulassung zum Wundarzt und Geburtshelfer. Schüßler arbeitete als reiner Homöopath.

Die Fülle der homöpathischen mittel störte ihn jedoch und so suchte er nach einem einfachen Therapiesystem. 1874 erschien die erste Auflage der abkürzten Therapie. Die Biochemie nach Dr. Schüßler war geboren. Sein ganzes Leben widmete er den Schüßlersalzen. Er starb 1889 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Zum Wesen der Krankheit
  • Das Wesen der Krankheit ist die krankhaft veränderte Zelle (Virchow).
  • Die kranke Zelle entsteht durch einen Verlust der anorganischen Mineralsalze (Moleschott)

Auf diesen beiden Grundsätzen aufbauend entwickelte Schüßler seine Therapie. Ziel der Therapie ist es, das Wesen der Krankheit (die Funktionsstörung der Zelle) zu behandeln.

Die 11 biochemischen Salze

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12: "Verletzungs-, Entzündungs-, Fiebermittel"

Alle Entzündungen im Anfangsstadium - frische Wunden, Verletzungen, Quetschungen, Verstauchungen, Prellungen - Erkältungen im Anfangsstadium - Fieber bis 38,8°C - Schmerzen, die pochen und mit Hitze verbunden sind; Schmerzen, die durch Bewegung verschlimmert werden und durch Kälte besser werden - Schmerzen, die in der Nacht schlimmer werden - anfällig für Muskelkater - Heiserkeit durch Reden und Singen - schmerzhaft stark blutende Regel

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 "Krampf- und Nervenmittel"

Krämpfe aller Art - Lähmungen - Schmerzen, die durch Wärme und Druck und Zusammenkrümmen gelindert werden, durch Kälte schlimmer werden - blitzartig auftretende, bohrende und schießende Schmerzen - Migräne, Regelmschmerzen, Schluckauf - Gesichtsmuskelzucken - schamhaftes Erröten - Klosgefühl im Hals - Schlafmittel - Verlangen nach Schokolade

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 "Knochen-, Blut-, Aufbaumittel"

Knochenkrankheiten (mit Calcium fluoratum) - Blutschwäche/Anämie - Regeneration nach schweren Krankheiten - allgemeine Schwäche, blasses Gesicht - Ausscheidung wie klares Eiweiß - Schmerzen und Krämpfe mit Kribbeln, Taubheit, Kältegefühl (Ursache oft Blutschwäche) - vermehrte Schweißbildung vor allem nachts  -anhaltende Krämpfe

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 "Nervenmittel"

Nervenschwäche ("es fehlt in den Nerven")

 

Literatur:

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Befehle der Eingabeaufforderung

Wer kann sie alle aufzählen. Auswendig bestimmt nicht. 95% davon habe ich wohl noch nie im Leben verwendet:ASSOC
Zeigt Dateierweiterungszuordnungen an bzw. ändert sie.AT
Legt eine Zeit fest, zu der Befehle und Programme auf diesem Computer ausgeführt werden. ATTRIB
Zeigt Dateiattribute an bzw. ändert sie. BREAK
Schaltet die erweiterte Überprüfung für STRG+C ein bzw. aus. CACLS
Zeigt Datei-ACLs (Access Control List) an bzw. ändert sie. CALL
Ruft eine Batchdatei aus einer anderen Batchdatei heraus auf. CD
Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen. CHCP
Zeigt die aktive Codepagenummer an bzw. legt diese fest. CHDIR
Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen. CHKDSK
überprüft einen Datenträger und zeigt einen Statusbericht an. CHKNTFS
Zeigt die Überprüfung des Datenträgers beim Start an bzw. verändert sie. CLS
Löscht den Bildschirminhalt. CMD
Startet eine neue Instanz des Windows-Befehlsinterpreters. COLOR
Legt die Hintergrund- und Vordergrundfarben für …

Serverseitige Kommentare in ASP.NET

Wer einen Code-Block in der HTML/XML-Ansicht in aspx-Seiten oder ascx-Controls kommentieren möchte, kann dies mit folgenden Zeichenfolgen machen:

<%--
Auskommentiertes HTML/CODE/Markup.
Alles innerhalb dieses Blockes wird von ASP.NET nicht geparst oder kompiliert.
<%# Eval(“SomeProperty”) %>
--%>

Sehr hilfreich, wenn man das weiß und anwenden kann. Normale HTML-Kommentarzeichen haben den großen Nachteil, im Quellcode des Browsers aufzuscheinen.

SSL/https erzwingen mit IIS (Windows Server 2003)

Kürzlich musste ich eine Webapplikation rein über SSL (https, Port 443) zugänglich machen und eine automatische Weiterleitung an die sichere Adresse einstellen. Ich fragte mich, wie ich das machen könnte, ohne zwei virtuelle Websites zu erstellen.Ich habe das auf folgende Weise bewerkstelligt. Unter Eigenschaften der Website im Reiter "Verzeichnissicherheit" im letzten Abschnitt "Sichere Kommunikation" den Bearbeiten-Knopf drücken und dort einstellen, dass SSL erforderlich ist (erste Checkbox). Achtung: Das bewirkt, dass alle http-(Port 80)-Anfragen einen HTTP-Fehler im Browser bewirken und zwar den Fehler mit dem Code 403;4 ("Forbidden SSL required"). Diesen Umstand kann man nun ausnützen, indem man eine benutzerdefinierte Fehlermeldung einstellt.Dazu erstellen wir zuerst ein simples asp-Script<%@ Language=VBScript %>
<%
If Request.ServerVariables("SERVER_PORT")=80 Then
   Dim strSecureURL
   strSecureURL = "https://"
   strSecure…