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Es werden Posts vom Dezember, 2005 angezeigt.

Pandoras Jukebox und das Music Genome Project

Gestern habe ich einen interessanten Dienst in den schier unendlichen Weiten des Webs entdeckt. Die Initiatoren des "Music Genome Project" haben eine Möglichkeit geschaffen, nach Musikgeschmack personalisierte Webradiostationen zu schaffen. Das Einzigartige von Pandora - so nennt sich die Site - ist, dass die Stücke aufgrund von Ähnlichkeiten zu einem Referenztitel gewählt werden. Es werden dann der Reihe nach Titel abgespielt, die dem Anfangsstück ähneln. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Auswahl getroffen wird. Dabei werden auch viele (zumindest mir) unbekannte Titel ausgewählt. Es wird auch gleich eine Begründung für die Entscheidung mitgeliefert, z.B.
Based on what you've told us so far, we're playing this track because it
features a horn ensemble, background string section, orchestral arrangement,
lyrical melodies and strong melodies.
Finanziert wird das Ganze durch Anzeigen und der Möglichkeit, die Songs direkt bei iTunes oder Amazon zu bestellen. Wer darauf…

Broken Arrows

News aus der Welt des Kinos: Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin fördern einen "nicht-Hollywood"-Film, der Ende 2006 erscheinen wird, finanziell. Der Streifen heißt "Broken Arrows". Die Geschichte erzählt von einem Mann, der seine schwangere Frau bei einem Terrorattentat verliert und dann als Berufskiller arbeitet. Der weitere Verlauf soll magische Momente und überraschende Wendungen beinhalten. Laut Sloagan ein Film über "Liebe, Vertrauen und Schicksal". Autor und Regisseur ist Reid Gershbein, ein Freund der von Page und Brin. Hier die englischsprachige Site.
A story of love and a struggle over the virtues of free will versus destiny. It follows the journey of Reese, who becomes a hitman after he loses his wife and unborn child, as he confronts the forces of love, faith, and destiny.

Selbstironie

Selbstironie ist wohl eine der wichtigsten Ingredienzien guten Humors. Das ist mir heute wieder aufgefallen, als ich einen Weblogeintrag Grant McCrackens las.

Der Verfasser schreibt über die Verflechtung von Anthropologie und Wirtschaft. Im Beitrag schreibt er darüber, wie er für die Coca Cola Company herausfinden sollte, warum Kunden an den Drive-through-Schaltern kleinere Cola-Becher bestellten als jene in den Restaurants.

McCracken beschloss, Interviews mit den Leuten in den Fahrzeugen zu führen, die in der Schlange vor dem Schalter eines Drive-throughs standen:
I was wearing a suit and tie, to make myself look more professional. Actually, wearing a suit in a drive-through line really just makes you look Martian. But that’s good too. To magnify the effect, I wore a little blue McDonald’s cap. Now, I looked like a complete asshole. To be fair.

Als ich diesen Absatz las, musste ich laut auflachen. Mehrmals. Der Autor war mir sofort sympathisch, weil er sich eine Blöße gab und doch Würde …

Nützliche Gratis-Software - 8 kleine Schätze

Im Laufe der Jahre ist die Zahl der qualitativ hochwertigen Freeware-Programme, die im Internet verfügbar sind, stark gewachsen. Darunter befinden sich nicht nur kleine Utilities, sondern auch Software, auf die ich mittlerweile nur unter großem Bedauern verzichten würde. Die vorgestellten Programme sind fast alle Vollversionen ohne Werbung. Also nun - ohne weitere Umschweife hier eine kleine Auswahl:

1. SpamBayes verwende ich als MS-Outlook-Addin, um unerwünschte Nachrichten abzufangen. Das Programm lernt aus bereits gefilterten Nachrichten. Die Bedienung ist sehr einfach, die Konfiguration intelligent durchdacht. Es erzielt - zumindest für mich (ich erhalte mindestens 50 Spam-E-Mails pro Tag) - eine Trefferquote von über 95%. Nur in Englisch erhältlich, was aber aufgrund der wenigen Benutzer-Funktionen wohl für alle verkraftbar sein sollte.

2. TUGZip: Ein guter Ersatz für WinZIP. Kennt alle gängigen Kompriomierungsformate und kleidet sich in eine hübsche Oberfläche. Deutschsprachige Ve…